Vom statischen Plan zum dynamischen Lebenszyklus
Fallstudie MetLi: Metropol Liegenschaften GmbH
Euer Kunde MetLi, ein FM-Dienstleister mit 240 Liegenschaften in der Metropolregion, ĂĽbernimmt einen BĂĽrokomplex. Sie mĂĽssen das System fĂĽr drei kritische Objektklassen aufsetzen:
DIN-Vorschrift: Strenge PrĂĽfung alle 2 Jahre.
VerschleiĂźorientiert: Wartung alle 1.000 Betriebsstunden.
Setzt voraus: Messpunkt & Zähler "Betriebsstunden" am Equipment (→ Workshop Messpunkte & Zähler).
Gestaffelt: 3 Monate (Inspektion) / 12 Monate (GeneralĂĽberholung).
Heutiges Datum: System Go-Live.
Realität: Die RLT-Anlage wurde vor 2 Monaten gewartet.
Problem:
Ein normaler Start in SAP wĂĽrde den ersten Abruf erst in 3 Monaten (statt in 1 Monat) erzeugen.
Ziehen Sie die vier Objektklassen aus der Fallstudie in die passende Zelle der Matrix (Klick auf eine Zelle gibt das Asset zurĂĽck in den Pool):
Welches Feld im Wartungsplan muss fĂĽr den Offset genutzt werden?
Wie teile ich dem System mit, dass wir uns bereits in Monat 2 von 3 befinden?
Lösung: Funktion Start im laufenden Zyklus (Transaktion IP10). Angabe des Abschlussdatums der letzten Wartung (vor 2 Monaten). Das System berechnet die Differenz zum heutigen Datum und setzt die Terminierung präzise fort.
"Der Einzelzyklusplan ist das Arbeitstier der IH. Nutze Strategien nur, wenn Hierarchien (Verdrängung) zwingend erforderlich sind."
Voraussetzung für leistungsabhängige Pläne (Aufzug, Fuhrpark): Messpunkt & Zähler am Equipment — siehe Workshop Messpunkte & Zähler.